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Geschichte

Ursprünglicher Name: 'Stichting Dutch Dakota Association'; Gründung am 10. März 1982; 2003 umbenannt in 'Stichting DDA Classic Airlines'.
Bei der Gründung der DDA bestand der Vorstand aus lediglich einer Person mit einem Aufsichtsrat; im Jahr 2013 wurden die Satzungen aktualisiert, der Vorstand zählt nunmehr fünf Mitglieder und wird nach wie vor vom Aufsichtsrat unterstützt.

Zwei Piloten der niederländischen Charter-Fluggesellschaft Transavia, Anne Cor Groeneveld und Gerrit van Gelder, gründeten das Unternehmen als Unterstützerplattform mit Sponsoren (darunter KLM Royal Dutch Airlines), Mitgliedern (Einzelpersonen) und ehrenamtlichen Mitarbeitern, um den Niederlanden eine flugfähige DC-3 Dakota bieten zu können.

Nach der weltweiten Suche nach einer geeigneten DC-3 wurde eine Dakota in Finnland gekauft. Am 13. April 1983 machte das Flugzeug seinen ersten Testflug unter seiner neuen Registrierung PH-DDA. Am 18. April 1984 landete PH-DDA auf dem Flughafen Schiphol. In den vorausgegangenen Monaten hatten Piloten und Kabinenpersonal Schulungen gemäß den internationalen Bestimmungen und Regulierungen erhalten, und es erfolgte die Einrichtung eines eines umfassenden technischen Service mit allen erforderlichen Kenntnissen und Kompetenzen. In jenem Sommer erhielt DDA das niederländische Lufttauglichkeitszertifikat von der damaligen niederländischen Verkehrsministerin, Neelie Smit-Kroes.

Ab 1985 veröffentlicht DDA das Zweimonatsmagazin 'Dakota' aus dem später das 'Logboek Magazine' hervorging.

Schon von Anbeginn wollte DDA die Flotte um ein zweites Flugzeug ergänzen. Nach zweijähriger Suche fand man 1987 in Malta ein geeignetes Flugzeug, dass im Mai desselben Jahres als PH-DDZ in Schiphol landete. Ursprünglich sollte die Instandsetzung langfristig erfolgen, aber nach der Landung hat die technische Abteilung sofort mit der Grundüberholung des Fliegers begonnen – und die dauerte letztlich 12 Jahre.

Am 13. Oktober 1989 eröffnete DDA in Schiphol seine erste Flugzeughalle 'Hangar 3'. Ebenfalls am 13. Oktober 1989 präsentierte DDA die PH-PBB, eine Stinson L5 Sentinel Baujahr 1944, deren Eigentümer seit 1956 Prinz Bernhard war.

Im Jahr 1996 kaufte DDA zwei DC-4 Skymasters, die große Schwester der DC-3: ZS-NUR (später PH-DDS) und PH-DDY (später Ersatzteillager für die PH-DDS).
Die mit 50 erstklassigen Sitzplätzen ausgestattete DDS war optimal für das Entertainment der DDA Mitglieder und Sponsoren.

Der 25. September 1996 wird uns immer in trauriger Erinnerung bleiben. An diesem Tag verlor DDA seine erste DC-3 PH-DDA bei einem Unglück unweit der Insel Texel im Wattenmeer. Von den Passagieren und den Besatzungsmitgliedern hat niemand diesen Absturz überlebt.

Im Jahr 1998 wurde ein langjähriger Traum von Prinz Bernhard Wirklichkeit. DDA übernahm die DC-3 PH-PBA (Prince Bernhard Alpha), vormals Eigentum der niederländischen Regierung, in die flugfähige Flotte. Das in den KLM-Farben der 50er- und 60-Jahre lackierte Flugzeug bietet derzeit 12 Sitze der Business-Class.

Am 7. Mai 1999 machte PH-DDZ nach 12-jähriger Generalüberholung den ersten Testflug. Bei dieser Gelegenheit pries ein Vertreter von Boeing (McDonnell Douglas) die Grand Ol' Lady gar als die letzte DC-3, die je gebaut wurde. Eine großartige Anerkennung für die Ingenieure und freiwilligen Mitarbeiter von DDA. Die PH-DDZ fliegt mit den Geschäftsfarben ihres Hauptsponsors Martin Air's Charter (heute vor allem eine Frachtfluggesellschaft).

Aufgrund regulierungsbedingter Beschränkungen für den Betrieb von Flugzeugen des Typs DC-4 war der Betrieb dieses Fliegers jedoch letztlich unpraktikabel, und im Jahr 2000 stellte DDA den Betrieb der DC-4 ein. In dem südafrikanischen Unternehmen Springbok Classic Air fand DDA einen Partner, der die PH-DDS im Rahmen eines langfristigen Leasing-Vertrages betreiben wollte.
Aufgrund der finanziellen Lage der Stiftung beschloss der Vorstand, sich voll auf den Betrieb der DC-3s zu beschränken und die Flugzeuge vom Typ DC-4 zu verkaufen.
- Die PH-DDS, die viele Jahre ungenutzt auf einem Flughafen nahe Kapstadt in Südafrika stand, wurde 2013 an die neu
  gegründete Flying Dutchman Foundation verkauft, die eine Machbarkeitsstudie bezüglich der Restaurierung der DC-4
  durchführt.
- Die zweite DC-4 von DDA mit der Registrierung PH-DDY, die in den Räumlichkeiten des Luftfahrtmuseums Aviodrome
  in Lelystad untergebracht war, wurde an den neuen Aviodrome-Eigentümer Libéma verkauft.

DDA wollte schon immer eine vollwertige Fluggesellschaft sein, denn dann wäre endlich allgemein anerkannt, dass sie die höchsten von den europäischen Luftfahrtbehörden vorgesehenen Sicherheitsvorschriften und Schulungsanforderungen erfüllt. Im Jahr 2003 erreichte man dieses Ziel in enger Zusammenarbeit mit dem Partner JetNetherlands (später AllPlanes), indem man vereinbarte, die DC-3 künftig im Rahmen des JAR-OPS Luftverkehrsbetreiberzeugnisses von JetNetherlands zu betreiben. Zu diesem Zeitpunkt ging aus DDA die neue Marke 'DDA Classic Airlines' hervor.

Ab 2016 werden die Flüge unter Flüge gemäß dem historischen Luftverkehrssystem vom 25.Oktober 2004 durchgeführt. Diese Regelung ist speziell für den Flugbetrieb von historischen Flugzeugen konzipiert, ohne betriebliche oder technische Zugeständnisse.

Zum Jahresende 2009 ist DDA nach Lelystad umgezogen. Ziel war dabei vor allem die Fusion mit dem historischen Themenpark Aviodrome. Die Wartung des Flugzeugs erfolgte im Catalina Hangar. Zwei Jahre später ging Aviodrome jedoch aufgrund hoher Kosten und geringer Einnahmen in Konkurs.
Für DDA war das der Moment zur Rückkehr nach Schiphol, eine Rückkehr die im November 2013 mit dem Einzug in Hangar 10 des Wartungs- und Technikbereichs von KLM abgeschlossen wurde.

Infolge einer Motorpanne der PH-DDZ im Sommer 2012 erhielt dieses Flugzeug Flugverbot. Im August 2016 wurde die DDZ an Aviodrome verkauft.

Im Jahr 2014 hat DDA ein eigenes EASA-OPS Luftverkehrsbetreiberzeugnis erhalten, das auf die Tochterstiftung DDA Flight Support ausgestellt ist.
Derzeit beschäftigt DDA mehr als 100 ehrenamtliche Mitarbeiter für Verwaltung, Wartung und Betrieb der Dakotas.
Die Hauptsponsoren sind KLM Royal Dutch Airlines, die Schiphol Gruppe und LVNL (die niederländische Flugsicherung). Etwa 1500 Freunde unterstützen DDA durch Zahlung eines jährlichen Beitrags.

Unsere 2015 flugtaugliche DDA Dakota ist die PH-PBA, die zahlenden Passagieren von April bis Oktober kurze Rundflüge bietet, vor allem ab Schiphol aber auch ausgehend von anderen niederländischen Flughäfen oder Flughäfen angrenzender Länder. Außerdem wird sie von KLM für Marketing-Zwecke genutzt. Im Juni 2014 war die PH-PBA außerdem beim 70. Gedenktag der Invasion der Alliierten in der Normandie aktiv dabei.

Hier finden Sie den Flugplan 2017 und können einen Flug buchen.